Die PRO:FIT.MACHER Denkanstöße 2012/11

In unregelmäßigen Abständen finden Sie hier Die PRO:FIT.MACHER Denkanstöße zu unterschiedlichen Themen. Hier möchten wir zum Nachdenken anregen, Dinge einmal anders sehen, einfach mal spinnen und querdenken.

 

Tauchen Sie ein in die Welt der PRO:FIT.MACHER!

 

06.06.2012

Ab heute finden Sie die PRO:FIT.MACHER Denkanstöße in unserem neuen Blog:

26.04.2012

Kundenerlebnis Rückrufaktion

 

Kennen Sie das? Ihre Werkstatt ruft an und möche mit Ihnen einen Termin vereinbaren, um fehlerhafte Teile ihres Wagens austauschen zu können. Das ist mir gerade mit meiner Sitzheizung passiert. Ich stimme dem Terminvorschlag zu und und nehme den ungeplanten Werkstattbesuch in Kauf. Der Austausch wird schon seine Gründe haben. Vermutlich könnte ich mir bei meinen langen Autofahrten den Allerwertesten grillen. Wirklich wohl fühle ich mich. „Was hätte alles passieren können?“ geht es mir durch den Kopf. Und dazu nun der zusätzliche Aufwand: Der Werkstattbesuch passt mir eigentlich gar nicht und er kostet Zeit. „So ca. 2 Stunden“ schätzt der Mitarbeiter der Serviceannahme.


Eine Rückrufaktion ist unangenehm. Nicht nur für mich. Den Hersteller kostet sie Geld. Außerdem kann sie das Image und die Attraktivität der Marke schädigen. Für den Händler bzw. die Werkstatt entsteht eine unangenehme Situation, die von außen in die Beziehung zwischen Händler und Kunde hineingetragen wird: Wie sage ich es dem Kunden, ohne dass der gute Ruf des Hauses Schaden davon trägt? Wie gelingt es, dass am Ende, das Positive für alle Beteiligten überwiegt?

Mein persönliches Rückruf-Erlebnis
Am Mittwoch war es soweit. Morgens um 8 Uhr betrete ich die Serviceannahme. Alles ist vorbereitet. Ich muss nur den Auftrag unterschreiben und gebe meinen Wagenschlüssel ab. Freundlich weist der Servicemitarbeiter mich darauf hin, dass ich es mir während der Reparatur in der Sitzecke im Verkaufsbereich bequem machen kann und ich mich am Kaffeeautomaten bedienen darf. Während ich zur Sitzecke gehe, gibt er mir noch mit auf den Weg: „Sie kennen sich ja hier gut aus!“

Ich habe mich gut auf die 2-stündige Wartezeit vorbereitet und mich mit Zeitschriften und Laptop bewaffnet. Der Kaffeeautomat ist frisch aufgefüllt und ich bekomme den ersten Kaffee. Ich schaue mich ein wenig im Verkaufsraum um. Meine Blicke bleiben an einem sportlichen, quietsche gelben Cabrio hängen.

Nach knapp einer Stunde kommt Leben in den Verkaufsraum. Die Crew der Verkäufer sammelt sich zu Beginn des Arbeitstages am Kaffeeautomaten. Es wird lauter – Barcelona ist in der Champions League ausgeschieden. Es folgt ein längeres Gespräch unter „Bundestrainern“. Nach einer guten Weile kommt einer der Verkäufer an der Sitzecke vorbei und säuselt ein leises „Guten Morgen“. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest, dass ich die 2 Stunden bald geschafft habe. Und nur kurze Zeit darauf kommt ein freundlicher Mitarbeiter und bringt mir meinen Autoschlüssel mit dem gut gemeinten Hinweis „alles erledigt, das geht ja auf Kulanz, gute Fahrt“. Geschafft!

Welches Gefühl nehme ich aus dieser Rückruf-Situation mit? Welches Erlebnis wurde mir bei diesem Werkstattaufenthalt beschert? Was werde ich darüber meinen Freunden und Nachbarn erzählen bzw. wie werde ich die Automarke und/oder die Werkstatt in Internetportalen bewerten? Was werde ich bei Facebook etc. schreiben?

Auf der Rückfahrt mache ich mir Gedanken, wie aus diesem wegen einer Rückrufaktion eher negativ behafteten Werkstattbesuch ein positives Erlebnis gestaltet werden könnte. Der Schlüssel liegt in der Haltung und Einstellung der Werkstatt und natürlich bei den Mitarbeitern, in der Art ihrer Kundenansprache, im Zusammenspiel der beteiligten Unternehmensbereiche und in der Unternehmenskultur. Das Zusammenwirken der einzelnen Faktoren bewirkt für mich als Kunden das situative Erlebnis. Spontan hatte ich folgende Idee:

Rückrufaktion – mal anders
Parallel zur Vereinbarung des Werkstatttermins wird das Verkaufsteam informiert. Daraufhin bereiten sich die Verkäufer vor und schauen sich die Liste der betroffenen Kunden genauer an. Wer hat welche Vorlieben und Interessen? Den Besuch in der Werkstatt nutzt das Verkaufsteam, um sich an diesem Tag kurz um seine Kunden zu kümmern.

Zum frisch duftenden Kaffee servieren Sie mir ein leckeres, knuspriges Frühstücksbrötchen oder ein Croissant, ein offenes Ohr für die aktuellen Tagesprobleme. Oder sie überraschen mich mit einer kurzen Spritztour im quietsche gelben Cabrio… Welche Wirkung löse ich bei meinen Freunden und Nachbarn aus, wenn sie mich bei dieser Fahrt sehen? Was geschieht, wenn die Partnerin meines Freundes oder mein Nachbarn mich im Cabrio sieht? Und was werde ich nach dem Werkstattaufenthalt über Facebook und die Vergleichsportale im Internet verbreiten?

Das Beispiel lässt sich übertragen. Auch in anderen Branchen haben Sie immer wieder die Möglichkeit, Ihre Kunden zu überraschen. Machen Sie’s, bevor es die Mitbewerber machen!

 

ET: DA04/uf/20120426



08.03.2012

CeBIT: IT-Trends 2012 – und was kommt bei den Kunden an?

Die CeBIT 2012 läuft auf vollen Touren. Hier werden wieder Trends gesetzt. Und es wird nicht lange dauern, bis auch die Kunden mit den technischen Trends im Alltag konfrontiert werden. Mobility, Cloud Computing, Social Media, App Store, Sicherheit.  Neue Begriffe gelangen via CeBIT und deren Presse- und Marketingmaschinerie ins Vokabular der Gesellschaft.


Aber was machen die Kunden draus? Sicherlich gibt es Innovationen, die das Zeug zum Hype haben und Kultstatus erreichen, wie z.B. das iPhone. Frühzeitig Besitzer eines iPhones zu sein, ist eine neue Form  gehobenen Status zu zeigen. Technik als Statussymbol – ist das alles, was die technischen Erneuerer unserer Gesellschaft zu bieten haben?


Kunden wollen immer mehr ein Wörtchen mitreden, wenn es darum geht, die Meinungsführerschaft zu erlangen über das, was in ist und jeder haben muss. Die Erfindung des Internet und insbesondere von Social Media/Web 2.0 schlägt zurück.


Wie gehen aber Unternehmen der „Realwirtschaft“ mit all den Innovationen und den daraus resultierenden Veränderungen um? Haben Sie als Unternehmer noch das Gefühl, das Heft in der Hand zu haben? Wissen Sie, was Sie für Ihr Unternehmen benötigen – noch mehr Software, noch bessere Hardware, mehr Leasing oder doch weiter Kauf? Was hilft Ihnen, Ihre Arbeitsprozesse zu vereinfachen, zu automatisieren, kostengünstiger und kundenfreundlicher zu gestalten?


Zukünftig wird es immer mehr darum gehen, den Kunden zu verstehen und ganzheitliche Lösungen zu seinen individuellen Herausforderungen in seiner speziellen Situation zu entwickeln. Der einfache Produktverkauf ist immer weiter auf dem Rückzug. Beratung wird mehr und mehr von Unternehmen nachgefragt - und zwar zur Integration von Anwendungen, Endgeräten, betrieblichen Prozessen,  menschlichen Fähigkeiten und menschlichem Verhalten.


Letztendlich ist Technik nur Mittel zum Zweck: Alles muss gut zusammen funktionieren und einfach zu bedienen sein. Flexibel und modular, damit schnell auf weitere Anforderungen reagiert werden kann. Die vielen technischen Innovationen machen die Lebens- und Arbeitswelt jedoch immer komplizierter. Sie muss für alle Menschen verstehbar und beherrschbar bleiben – auch für Menschen mit geringerem Bildungsabschluss, Ältere, Menschen mit Handicap etc.


ET: DA03/uf/20120308



29.02.2012

29. Februar 2012 – der geschenkte Tag!


Das Schaltjahr 2012 schenkt uns einen kompletten Tag: Mittwoch, den 29. Februar 2012. Ein Tag, 24 Stunden mehr!


Wie oft wünschen wir uns, mehr Zeit zu haben. Nicht nur von Termin zu Termin zu hetzen, sondern wirklich mal Zeit für wichtige Dinge zu haben. Wie nutzen Sie die geschenkten 24 Stunden zu Ihrem Vorteil?

 

Das übliche Tagesprogramm wie gewohnt abspulen? Oder den Tag ganz bewusst nutzen? Erklären Sie den Tag zum „Kundentag“! Beschäftigen Sie sich mit Ihren Kunden: Kunden anrufen, mit denen Sie schon lange nicht mehr persönlich gesprochen haben. Mit dem Team zusammensetzen, um eine der zahlreichen Ideen zur Verbesserung der internen Abläufe endlich umzusetzen. Einen Experten kontaktieren, um über die aktuellen Herausforderungen im Kundenmanagement zu reden und Ideen zur Optimierung entwickeln. Oder, oder…..

 

Sollte die Liste der Dinge, die Sie vor sich herschieben, so lang sein, dass Sie der Gefahr unterliegen, sich nicht entscheiden zu können, bleibt nur eins: Entscheiden Sie sich für das Thema, welches die größte positive Auswirkung für Ihre Kunden hat. Nutzen Sie den Tag und fangen Sie mit diesem einem Thema an. Sie werden überrascht sein, welch befreiende Wirkung der erste Schritt hat.

 

Für die meisten von uns wird der 29. Februar voraussichtlich ein ganz normaler Tag. Für einige ein Freudentag, für andere ein schwarzer Tag. Nur wenige werden ihr Geschenk genießen und richtig auskosten.

 

Genießen Sie den Tag und nutzen Sie ihn sinnvoll für Ihren Unternehmenserfolg!


ET: DA02/ul/20120229



24.02.2012

Wanted! Kunde.


Kundenorientierung ist in aller Munde: Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wiederholen Unternehmenslenker fast tretmühlenhaft, dass Kundenorientierung die Voraussetzung für den zukünftigen Unternehmenserfolg ist. Und so kämpfen tagtäglich Vertrieb, Marketing und Service um den Kunden. Getreu dem Motto: Mein, dein, unser Kunde.

 

Was hat sich in den letzten 5 Jahren in Sachen Kunden-orientierung in Ihrem Unternehmen getan? Was hat sich geändert? Wenig. Nichts?! Die Kunden haben sich in derselben Zeit nachweislich deutlich geändert. Haben Sie das nicht bemerkt?

Viel ist über den neuen Kunden, den Kunden 2.0 in den Medien zu lesen: Im Internet zuhause hat er jederzeit die von ihm gewünschte Information zur Verfügung. Dank Communities und Vergleichsportalen entscheidet er selbstbewusster denn je, und vor allem kauft er wann und wo er will, am liebsten 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr – heuer sogar an 366 Tagen.

 

Wer Kundenorientierung will, muss sie konsequent in die Praxis umsetzen. Das hat Auswirkung auf die unternehmensinternen Abläufe und auf das Zusammenspiel der Mitarbeiter. Wie setzen Sie sich z.B. mit den Wünschen Ihrer Kunden auseinander? Wie kanalisieren Sie die Meinung Ihrer Kunden in den Online Medien? Wie dringen Wünsche bis zur Produktentwicklung durch oder wie gehen Sie mit offener Kritik um?

 

Kundenorientierung ist eine Managementaufgabe. Sie brauchen eine „zentrale Instanz“, die die Aufgaben von Vertrieb, Marketing und Service bündelt und sämtliche auf den Kunden gerichtete Aktivitäten im Unternehmen definiert, koordiniert, überwacht und verantwortet.
Kurz um es geht darum, die vielfältigen Schnittstellen im Unternehmen im Sinne der Kunden- und Unternehmensziele zu managen, um die Potenziale, die Ihre Kunden Ihnen bieten, auch optimal nutzen zu können.

 

Kundenorientierung ist mehr als ein einfaches Lippenbekenntnis. Kundenorientierung will gelebt werden. Aus Überzeugung. Täglich und von jedem im Unternehmen. Egal in welcher Funktion. Nur so spürt der Kunde, dass Sie es ernst meinen. Kundenorientierung ist das Einkaufsgefühl Ihrer Kunden.

 

ET: DA01/ul/20120224

22.11.2011

Während der nächsten 24 Arbeitstage gibt es unsere Denkanstöße in modifizierter Form, im PRO:FIT.MACHER Adventskalender.


Hier geht's zu den Tipps und Anregungen rund ums Kundenmanagement.

16.11.2011

Wie Mitarbeiter Umstrukturierungen erleben

 

Wenn es mal wieder nicht richtig rund läuft im Unternehmen, dann neigt die Geschäftsführung [das Management] gerne zu einer Umstrukturierung in dem Glauben, dass dadurch vorherrschende Probleme gelöst werden könnten. Basis der Umstrukturierungen sind meist die bekannten betriebswirtschaftlichen Unternehmenskennzahlen. Auf einer sachlich-analytischen Entscheidungsebene werden dann Maßnahmen in Gang gesetzt, die nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip zur Verbesserung der Kennzahlen beitragen sollen. Aber der Mitarbeiter funktioniert nicht nach diesen mechanischen linearkausalen Prinzipien.

 

Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass viele Projekte nicht im geplanten Maße abgeschlossen werden und ihre Projektziele oft verfehlen. Der Faktor Mensch und seine unkalkulierbaren Facetten finden keine ausreichende Berücksichtigung.

 

Ein Mitarbeiter klagt in letzter Zeit vermehrt über Schlaflosigkeit. Zu Hause hat sich das Klima gewandelt. Der Mitarbeiter ist gereizt und überträgt dies auf seine Familie. Die Kollegen sprechen in den Pausen immer öfter von Depressionen und Burn Out. Der Krankenstand steigt. Diese Symptome beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und deren Einsatzfähigkeit.

 

Besonders häufige Umstrukturierungen sorgen für die vorgenannten Symptome bei Mitarbeitern, wie eine aktuelle Studie von Michael S. Dahl der Universität Aalborg (Dänemark) belegt. Dabei spielen Alter, Geschlecht und familiäre Situation des Mitarbeiters keine Rolle. Und je härter der Einschnitt, desto stärker treten die Symptome auf.

 

Der Faktor Mensch wird allzu gerne nicht in die Entscheidungsfindung eingebunden, oftmals sogar einfach nur vor vollendete Tatsachen gesetzt. „Die Mitarbeiter werden schon damit zu Recht kommen und sich mit der Zeit anpassen“ ist eine landläufige Meinung. Viel zu selten nutzen Unternehmen das Know How ihrer Mitarbeiter, verpassen die Chance auf richtungsweisende Veränderungen und
verursachen darüber hinaus zusätzliche Probleme. Versteckt bremsen die Symptome den Erfolg der Veränderungsprojekte aus. Wie schon zuvor erwähnt: Viele Projekt erreichen ihre Ziele nicht. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wie viele Ihrer Projekte erreichen zu 100% ihr ursprünglich gestecktes Projektziel?

 

Link zur Studie:

http://www.wiwi.uni-jena.de/eic/files/WS%2010%20JERS%20Dahl.pdf

 

03.11.2011

Mit Wissens- und Kundenmanagement zum Unternehmenserfolg

 

Wer erfolgreiches Kundenmanagement betreiben möchte, benötigt Informationen über seine Kunden. Diese Aussage lässt sich auf das gesamte Unternehmen übertragen. Wer ein Unternehmen erfolgreich managen möchte, benötigt Informationen über das Unternehmen. Aber sind Informationen für das Managen ausreichend?

 

Prof. Dr. Klaus North der Hochschule RheinMain stellte anlässlich der Wissenstagung, die vom 25.-26.10.2011 in Dresden stattfand, eindrucksvoll die Differenzierung zwischen Informationen, Wissen, Handeln, Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit dar. In der Praxis besteht die Herausforderung für Unternehmen darin, diese Stufen der Qualität von Wissen hin zur Nutzung für den Unternehmenserfolg zu
erklimmen.

 

Es hat sich auf der Tagung gezeigt, dass die Begriffe Information und Wissen häufig synonym verwendet werden. In der allgemeinen täglichen Kommunikation ist dies vermutlich weniger relevant, aber bei der Entwicklung von Strategien für das Wissensmanagement in Unternehmen sollte man sich der unterschiedlichen Bedeutung der Begriffe bewusst sein. Informationen sammeln und analytisch auswerten ist mit Hilfe der am Markt gängigen ERP- oder CRM-Anwendungen relativ leicht umzusetzen. Aber wie diese Informationen in Wissen und Handeln der Mitarbeiter zu überführen sind, um deren Kompetenz z.B. im Kundenmanagement aufzubauen bzw. zu erweitern, das ist die große Herausforderung der Praxis.

 

Wie führe ich die zur Verfügung stehenden IT-Anwendungen und Instrumente des „Wissensmanagements“ in ein Unternehmen ein? Wie beteilige ich die Mitarbeiter an der Einführung? Wie binde ich die Einführung des „Wissensmanagements“ ein in ein begleitendes Veränderungsmanagement, um einen nachhaltigen und erfolgreichen Einsatz des „Wissensmanagements“ und eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmenserfolgs sicherzustellen? Wie schaffe ich die Rahmenbedingungen, die die Kommunikation der Mitarbeiter fördert und den Wissensaustausch initiiert, damit im Unternehmen die Mitarbeiter vom Wissen und den spezifischen Erfahrungen der anderen profitieren können und sich gemeinsam weiter entwickeln?

 

Wissensmanagement ist die Basis für ein gutes Kundenmanagement. Im Kundenmanagement spielen die Mitarbeiter des Unternehmens eine wichtige Rolle. Der Einsatz eines CRM-Systems alleine macht das Kundenmanagement noch nicht erfolgreich. Die Kunst liegt darin, die Mitarbeiter zu entwickeln, um die Informationen aus dem CRM-System gewinnbringend im Kontakt mit dem Kunden einsetzen zu können.      

 

Zur Wissenstagung in Dresden (25.-26.10.2011) ist ein Tagungsband erschienen:

http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/2011/10/21/1319177418-wissen-erfolgreich-weitergeben-loesungen-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen.html

24.10.2011

Wer langfristig denkt muss jetzt aktiv werden: Aktion gegen Fachkräftemangel

 

Wieso profitiert Ihr Unternehmen nicht vom Umbruch im Bildungswesen? Vom doppelten Abiturjahrgang haben Sie gehört? Und was haben Sie unternommen, um davon zu profitieren? Haben sie auch schon mal vom DQR gehört und welche Chancen er Unternehmen bietet, sich als attraktiver Arbeitgeber zu etablieren?

 

2010 in Hamburg, 2011 in Bayern und Niedersachsen, 2012 in Baden-Württemberg und Berlin, 2013 in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Allerorts wird von Fachkräftemangel gesprochen – jetzt gilt es aktiv zu werden. In Jahren der doppelten Abiturjahrgänge sind Studienplätze rar. Da viele Hochschulen schon jetzt aus den Nähten platzen, ist auch mit einer höheren Zahl an Studienabbrechern zu rechnen. Das ist die Chance, sich qualifizierte Kräfte mit langfristiger Perspektive ins Unternehmen zu holen, und sich gleichzeitig als
attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Und dieser Tage wird zusätzlich noch „der Turbo“ für die Unternehmen geschaltet.

 

Im Nachgang zur „Bologna Reform“, bei der die Hochschulen europaweit einen Standard für ihre Studiengänge eingeführt haben (Bachelor- und Masterstudiengänge), soll nun die gesamte berufliche Qualifikation in Europa standardisiert bzw. vergleichbar gemacht werden. Dafür wird der „Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR)“ entwickelt, der zu einer Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit der Qualifikationen im Sinne eines lebenslangen Lernens führen soll, und in dem die deutschen Bildungsabschlüsse in einer 8-stufige Skala bewertet werden (z.B. Hauptschulabschluss Stufe 2, Promotion Stufe 8).

 

Und wenn sich Ministerin Schavan sowie Handwerkskammern und DGB durchsetzen, wird zukünftig die duale Ausbildung dem Abitur gleichgesetzt (Stufe 5), wogegen sich die Länderkultusminister und die Hochschulen wehren. Das hieße nämlich, dass eine erfolgreiche 3-jährige duale Ausbildung zum Studium an einer Hochschule berechtigt. Bislang war für die Hochschulzulassung entweder eine (Fach-)Hochschulreife oder eine Fachwirt- bzw. Meisterausbildung notwendig. Die positive Folge für diejenigen, die nach einer Ausbildung sich weiter entwickeln und studieren wollen: Man kann sich den Umweg über den Fachwirt bzw. den Meister als Zugangsvoraussetzung sparen. Und zugleich erspart man sich die langweilige und unproduktive Wiederholung des fachlichen Inhalts in den ersten Semestern des Studiums.

 

Für KMU resultiert aus den Änderungen eine hervorragende Perspektive für die Beschaffung und langfristige Bindung von Fachkräften: Für alle Fachkräfte, die ihre duale Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, kann ein attraktives Instrument zur Entwicklung und langfristigen Bindung von Fachkräften ans Unternehmen entstehen: Die Förderung eines berufsbegleitenden Studiums mit einer unkomplizierten, pragmatischen Hochschulzulassung.

 

Und ganz nebenbei bietet sich eine weitere Chance für KMU: In den kommenden Jahren die doppelten Abiturjahrgänge nutzen, um verstärkt Abiturienten einzustellen (die keinen der knappen Studienplätze an den staatlichen Hochschulen bekommen). Den Abiturienten bietet man entweder direkt ein duales Studium (mit Praxisanteil im Unternehmen) an einer privaten Hochschule an oder zuerst eine duale Ausbildung und anschließend zur langfristigen Bindung ans Unternehmen die Förderung eines berufsbegleitenden Studiums. Dies sind überschaubare Investitionen, die sich langfristig lohnen werden.

 

Wie viele Ausbildungsplätze stellen Sie in den kommenden Jahren zur Verfügung?

  

ET: DA08/uf/20111024

17.10.2011

Mitten aus dem  Leben:

Mal eben – Die Kunst flexibel auf Kundenanfragen zu reagieren

 

Am Freitag war es wieder mal soweit. Beim Herausfahren aus der Garage stellte ich fest, dass das Abblendlicht vorne links defekt war. Sofort machte ich mich auf den Weg in meine Werkstatt mit der Erwartung, dass der Wechsel der Birne wie auch bei den verschiedenen Malen zuvor reibungslos erledigt würde.

 

In der Werkstatt angekommen, habe ich zunächst im Ersatzteilservice die Birne käuflich erworben. Auf meine Frage „wer kann mir die Birne einbauen?“ erhielt ich die Auskunft, lassen Sie sich bitte einen Termin in der Service Annahme geben. Die Kollegen dort koordinieren alle Werkstatt Termine. Ein wenig verdutzt über die Änderung des Ablaufs machte ich mich auf den Weg zur Service Annahme, um mein Anliegen kurz vorzutragen. Zu meiner Überraschung begann nun eine mir völlig neue Prozedur.

 

Als erstes musste ein Serviceauftrag am PC erfasst werden. Obwohl ich schon lange Kunde bin, sind immer wieder Standardangaben zur Eingabe fällig: Autokennzeichen, Kilometerstand, etc. Dann wurde der Auftrag 2-fach ausgedruckt und von mir unterschrieben. Autoschlüssel und Birne habe ich übergeben und mit dem Hinweis,
dass es ca. 30 Minuten dauern werde, wurde ich gebeten, in der Zwischenzeit in der Cafeteria Platz zu nehmen, und einen Kaffee zu trinken.

 

Nach ca. 20 Minuten sah ich wie ein Servicetechniker meinen Wagen abholte und in die Werkstatt fuhr. Kurze Zeit später brachte er die Auftragsunterlagen zurück zum Kollegen in der Service Annahme, der daraufhin die Rechnung druckte und diese mir zusammen mit dem Schlüssel übergab. Der Preis für den Wechsel: 29,--€. Die Birne nicht inbegriffen, denn die hatte ich ja schon beim Ersatzteilkauf bezahlt.

 

Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Nicht nur, weil ich im Gegensatz zu früher 29,--€ zahlen musste. Nein vor allem, weil mich der Wechsel fast eine knappe Stunde gekostet hat. Während meiner Wartezeit habe ich mich immer wieder gefragt, ob sich der gesamte Verwaltungsaufwand wirklich rechnet.

 

Richtig, Personal kostet Geld. In der Werkstatt waren 4 Personen beteiligt, die effektiv 20 Minuten mit meinem Birnenwechsel beschäftigt waren. Muss es wirklich ein Techniker sein, der die Birne wechselt. Hätte nicht auch ein Auszubildender den Wechsel vornehmen können. Hätte ein solcher Wechsel nicht durch den Ersatzteilbereich koordiniert werden können? Dann wären maximal 2 Personen involviert gewesen.


Richtig, gerade die „Mal eben“ Dinge gehören zu den Zeit- und Kostenfressern im Büroalltag. Jeder von uns kann ein Lied davon singen. Abläufe klar zu strukturieren und zu definieren trägt dazu
bei, dass Prozesse runder und reibungsloser ablaufen. Für Mitarbeiter und Kunden. Die Abläufe in der Automobilbranche sind in der Regel strukturiert und definiert – in diesem Fall aber augenscheinlich nur aus Sicht des Unternehmens. Die Kundenbrille hat sich wohl niemand aufgesetzt. Hätte meine Werkstatt beide Perspektiven berücksichtigt, wäre sie zu einem anderen Ergebnis gekommen. Bleibt zu hoffen, dass es bis zum nächsten Birnenwechsel zu diesem Erkenntnisgewinn
gekommen ist.

 

ET: DA07/ul/20111014

05.10.2011

IT Dienstleister vor neuen Herausforderungen

Aus einem Mailwechsel zwischen Uwe Fischer (UF) und Ursula Liphardt (UL) nach dem Besuch des IT-Systemhaus Kongress in Düsseldorf

  

UF: 

[…] Systemhäuser hatten die letzten Jahre ihren geschäftlichen Schwerpunkt im Produktverkauf. Als „Lösungsanbieter“ hatten sie immer die neuesten und leistungsfähigsten Geräte im Angebot. Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung war ein Upgrade des technischen Equipments im Dreijahresrhythmus nicht selten. Dazu boten sie dem Kunden Services an. Vor allem im Bereich der Implementierung und des Supports je nach Kundenbedarf als Hotline und/oder Vor-Ort Einsatz zur Fehlerbereinigung.

 

Mit dem neuen Trend „Cloud“ werden sich die Ansprüche der Kunden verschieben: Die Hardware gerät mehr und mehr in den Hintergrund – die angebotenen Services werden immer wichtiger für den Kunden.

 

UL:

[…] Immer wieder Neues verlangt nach Veränderung. Auch wenn nicht jedes Unternehmen so schnell dabei ist wie die privaten Kunden. Spätestens dann wenn z.B. Microsoft den Support – wie aktuell für Windows XP – einstellt, müssen auch sie den nächsten Schritt machen. Dieses Grundszenario versetzt Systemhäuser und den IT Handel in eine relativ günstige Ausgangsposition. Trotzdem wird sehr oft – wenn auch auf hohem Niveau - gejammert, und zwar primär über die ständig geringer werdenden Margen bei der Hardware. Und trotzdem geht der „Tanz ums goldene Kalb“ weiter. Mit aller Macht wird versucht, Stückzahlen in einen zunehmend gesättigten Markt zu „drücken“, um Umsatzvorgaben und Boni der Hersteller zu erreichen.

 

Der Markt hat sich geändert und ändert sich weiter: Noch mehr Hardware, Software, Infrastruktur zu immer günstigeren Preisen braucht KEIN Unternehmen. Was man nach draußen geben konnte, haben viele bereits ausgesourct, vor allem um ihre IT Kosten zu reduzieren.

 

Parallel dazu hat sich schleichend noch mehr verändert. Nämlich die Art und Weise wie wir all die neue Technik beruflich und vor allem privat einsetzen. Ein massiver Wandel vollzieht sich gerade in der Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern etc.. Die Konsequenzen z.B. der zunehmenden Vernetzung und Mobilität bekommen Mitarbeiter und Kunden auf unterschiedliche Art und Weise zu spüren.

  

UF:

[…] Ich vergleiche die Situation mit dem Wandel der Möbelhäuser in den letzten Jahrzehnten. Früher ging man in ein Möbelhaus, um sich die Möbel anzuschauen – Internet gab es ja noch nicht. Als Kunde nahm man das Möbelhaus durch die Produktausstellung, den Service der Lieferung und des Aufbaus der Möbel und bei der Reklamationsbearbeitung wahr.

 

Der Unterschied der neuen zu den alten Möbelhäusern: Heute wird Möbelkaufen zumErlebnis. Events rund um das Thema Wohnen werden kreiert. In großem Umfang wird mit Accessoires Geschäft gemacht. Und nebenbei gibt es noch eine günstige Gastronomie, (fast) zum Selbstkostenpreis und eine unentgeltliche Kinderbetreuung; und der Kunde ist nicht mehr auf das „alte“ Angebot Lieferung und Aufbau angewiesen, die Möbel wurden so simple und einfach gestaltet, dass sie selbst aufgebaut werden können. Dank „Billy“ sind wir zwar zur verlängerten Werkbank der Hersteller geworden, doch esmacht uns Spaß selbst Hand anzulegen – weil wir dabei ohne große Vorkenntnisse erfolgreich sind. Anlieferung und Aufbau der Möbel gibt es auf Wunsch gegen Aufpreis.

 

Was haben die Möbelhäuser gelernt? Sie richten Ihre Leistungen (sowie den Service drum herum) stärker an den Lebensbedürfnissen und den Motiven (z.B. Geborgenheit zu Hause, Behaglichkeit, Selbstverwirklichung/Selbstständigkeit) der Kunden aus…

  

UL:

[…] Was kann eine Adaption dieses Wandlungsprozesses für die Systemhäuser bedeuten? Der Fokus ist auf die Ergründung der Motive des Kunden (Unternehmens, Behörde, Mitarbeiter des Kunden) zu lenken, um dessen Bedürfnisse bedarfsgenauer bedienen zu können. Was ist beim Kunden sinnstiftend? Womit kann ich ihm helfen, seine individuellen Herausforderungen zu meistern?

 

Unternehmen wollen MEHR. Vor allem Wachstum und Erfolg. Automatisierung von Routineprozessen, Digitalisierung und Vernetzung, Einbindung von Internet bzw. Smartphone Anwendungen in die Unternehmensprozesse stehen zwar ganz oben auf der Liste. Vor allem gilt es Brücken zu bauen, um die im Unternehmen bereits existierenden Insellösungen zusammenzubringen. Die Lücken in digitalen Abläufen sind zu erkennen, zu stopfen und durchgängige Prozesse aufzusetzen. Wer versteht, die Vorteile der Vernetzung konsequent im Geschäftsalltag zu nutzen, wird erfolgreich sein. Einerseits weil Kostenvorteile realisiert werden und die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert wird, andererseits weil neue Angebote und Dienstleistungen für die Kunden geschaffen werden, die deren Geschäftsalltag leichter machen. Wichtig wird es dabei sein, die Transparenz gegenüber den Kunden zu erhöhen.

 

Wir müssen uns unsere Kunden genau anschauen. Denn die haben sich gewaltig geändert. Die fast schon gnadenlose Effizienz des Internets arbeitet für die Kunden und gegen den Handel. Im Zeitalter der totalen Vergleichbarkeit gewinnt der Kunde. Die Digitalisierung verschafft den Kunden zwar immer mehr Möglichkeiten, Angebote zu vergleichen. Gleichzeitig wird es aber auch immer schwieriger zu vergleichen. Selten geht es noch um einen einfachen Vergleich von Produkt A mit Produkt B. Immer mehr Zusatzleistungen (längere Laufzeiten, Services) stecken im Produkt, wodurch die Kaufentscheidung immer komplexer, undurchschaubar und damit sehr zeitaufwendig wird. Was ist an diesen Angeboten wirklich „customized“? Hier besteht wirklich Bedarf nach neuen Services….

 

ET: DA06/ul/uf/20111005 

26.07.2011

Ab in die Ferien
Sommerzeit. Auch wenn der Blick aus dem Fenster etwas anderes vermuten lässt, wir haben Sommer. Die Ferien stehen vor der Tür. Juchhu! Ab durch die Tür. Auf und davon. Die nächsten 2 oder sogar 3 Wochen einfach nichts hören und sehen von der Arbeit. Endlich nur das tun, wozu man Lust hat.

Endlich Sommerferien!
Die schönste Zeit im Jahr. Endlich mal wieder Zeit die Seele baumeln zu lassen, einfach mal nichts zu tun. Nur die Dinge tun, die in den letzten Wochen und Monaten zu kurz gekommen sind: Zeit für die Familie, Zeit für den Partner, die Partnerin einfach nur Zeit für sich.

Neues entdecken oder Bekanntes genießen. Neues ausprobieren oder lang Vernachlässigtes wieder reaktivieren. Sich einfach nur treiben lassen. Neugierig sein auf alles, was kommt. Einfach mal richtig abschalten. Nicht ganz einfach. Wieso?

 

Überall erreichbar

Smartphones machen es möglich. Jederzeit und überall sind Sie erreichbar. Der tägliche Check von Emails kein Problem. Es könnte ja etwas wichtiges sein. Wirklich?

 

Kann Ihr Unternehmen keine 2 oder 3 Wochen ohne Sie auskommen? Sind Sie so wichtig? Ist es eine Illusion, dass wir meinen, wenn es einmal hart auf hart kommen sollte, würde unser Unternehmen nicht ohne uns auskommen? Vielleicht würde nicht alles rund laufen, aber Vieles würde klappen. Sie wären nicht der erste, der diese Erfahrung dann macht. Lassen Sie es mal drauf ankommen – Ihrer baumelnden Seele zu Liebe!

 

Warum also nicht mal im Urlaub komplett abstellen?

Machen Sie sich frei von der Arbeit. Laden Sie Ihren Akku mal so richtig auf. Geben Sie Ihrem Körper die Chance, sich richtig zu erholen. Kein Problem, denken Sie. Ja, warum zögern Sie dann noch? Fehlt Ihnen etwas, wenn sie sich nicht regelmäßig mit Ihrem Mobiltelefon beschäftigen können? Gehen Sie 3 Wochen auf „Entzug“, sie werden überrascht sein, wie frei Sie sich fühlen.


Geht nicht? Genau! Sie wollen nach Ihrem Urlaub keine hunderte von Emails abarbeiten. Deshalb wollen Sie während des Urlaubs täglich Ihre Emails bearbeiten. Müssen Sie gar nicht. Wie soll das gehen? Ganz einfach, bevor Sie in den Urlaub starten informieren Sie Ihre Geschäftspartner, Kunden, Kollegen, Mitarbeiter, dass sie in den Urlaub starten und die nächsten Wochen nicht erreichbar sind.

 

Alle Emails, die Sie cc erhalten dienen in der Regel nur der Rechtfertigung und verlangen keine Aktion. Hier reicht es, wenn Sie diese nach dem Urlaub anhand der Betreffzeile kurz überfliegen und dann in den Ordner „Urlaub 2011“ ablegen. Bei Bedarf können Sie dann auf diese Emails zugreifen. Die Erfahrung der PRO:FIT.MACHER zeigt, das klappt sehr gut. Sie werden überrascht feststellen, Sie haben nichts verpasst.

 

App in die Sommerferien

Ganz ohne Mobiltelefon geht es nicht. Muss es auch nicht. Es geht ja nur darum, wie oft und wozu Sie Ihr Telefon nutzen. Damit Sie Ihren Urlaub stressfrei genießen können, gibt es viele neue Apps, dh. kleine Programme, die Ihr Telefon in einen mobilen Staumelder, Wetterfrosch oder Stadtführer verwandeln. Das Angebot in den App-Stores ist groß.

 

Vielleicht haben Sie aber auch den Mut, ganz ohne elektronische Hilfe für jede Lebenslage in der Urlaub zu starten. Unsere Eltern und Großeltern haben es auch gemacht und dennoch die Welt entdeckt.

Starten Sie in eine unvergessliche und erholsame Urlaubsreise!

 

ET: DA05/ul/20110726

26.05.2011

Wann holen Sie absehbare Veränderungen in Ihr Unternehmen?
Beim Blick in die Medien, kann einem angst und bange werden: Fachkräftemangel, Probleme mit Migranten, Lohndumping durch zugewanderte Osteuropäer, Geburtenrückgang, unbesetzte Ausbildungsplätze, Rente mit 67 (neuerdings sogar erst ab 69), Überalterung der Belegschaft. Die Medien bedienen sich gerne dieser Themen, weil sie sich davon emotionale Betroffenheit versprechen. Und damit steigen deren Verkaufszahlen.

 

Was geht in Ihnen vor, wenn Ihnen diese Schlagzeilen in die Augen springen? Welche Schlagzeile macht sie privat betroffen und welche löst eine persönliche Betroffenheit in Bezug auf Ihr Unternehmen aus? Alle oben genannten Themen stehen beispielhaft für Auswirkungen demografischer Verschiebungen, die uns seit langer Zeit begleiten. Nur haben wir viele Auswirkungen bislang noch nicht spüren können. Oder wir wollten den Gedanken nicht an uns heran lassen, dass wir selbst Teil des Ganzen sind. Wann haben Sie sich zuletzt intensiv mit den Auswirkungen der schleichenden gesellschaftlichen Veränderungen auf Ihr Unternehmen auseinander gesetzt? Oder haben sie das Thema lieber verdrängt? Weil es doch eher die anderen trifft? Weil Sie selbst glauben, dass Sie nicht so sehr davon betroffen sein werden? Jeder von uns ist Teil des gesellschaftlichen Wandels. Aus der Nummer kommen wir gar nicht raus! Ob wir wollen oder nicht.


Pro:aktiv handeln – Einfach handeln

Vielleicht fehlen uns aber auch überzeugende und viel versprechende Vorgehensweisen.Lösungen, die uns in unserer täglichen Arbeit weiter helfen. Wir kennen Ansätze für das Gesundheitsmanagement, für Work-Life-Balance, für das Lernen Älterer, für die Mitarbeitergewinnung etc.. Doch welches Konzept, das die real existierenden Herausforderungen in Ihrem Unternehmen systematisch und nachhaltig löst, kennen Sie?

 

Bei dieser Frage schießt es einem gleich durch den Kopf: Woher soll ich den passenden Weg finden, wenn ich nicht mal weiß, wo es losgeht. Und schon bäumt sich aus der Beschäftigung mit einer „einfachen“ Frage ein komplexes Gebilde weit verzweigter Zusammenhänge auf, das einem das Gefühl gibt, weder Anfang noch Ende zu sehen.

 

Ist das nicht der Grund, warum wir dazu neigen, eher den Kopf in den Sand zu stecken, als frühzeitig die Initiative zu ergreifen und das Heft der Veränderung aktiv in die Hand zu nehmen. Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir können die Veränderungen auf uns wirken lassen oder wir können die Veränderungen in unserem Umfeld selbst aktiv mitgestalten.

 

Risiko und Chance

Lassen Sie sich lieber vom Risiko leiten, oder suchen Sie lieber die Chance? Wir alle wissen, dass die Chinesen ein und dasselbe Schriftzeichen für Risiko und Chance verwenden. Nehmen Sie Ihr Glück und Ihre Zukunft selbst in die Hand! Finden Sie Ihren Vorteil im demografischen Wandel! Machen sie Ihr Unternehmen pro:fit für die nahe Zukunft!

 

ET: DA04/uf/20110526

22.03.2011

Über den Wolken...

Anfang März 2011 trafen sich Fachleute aus aller Welt auf der CeBIT in Hannover, der weltweit größten Fachmesse der Informations- und Telekommunikationsindustrie (ITK). Glaubt man den Ausstellern und dem Veranstalter, dann ist die globale Krise Vergangenheit und es geht wieder steil empor – in den Himmel und in die Wolken. Kein anderes Thema bestimmte das Bild der CeBIT in diesem Jahr stärker als das Cloud Computing (= Nutzung der Software via Internet-Zugriff ohne im Unternehmen Computerprogramme zu installieren).

 

Während die einen erkannt haben, wie wichtig die eigene Infrastruktur ist, um Schritt zu halten, läuten Konzerne die nächste Runde ein. Nach Outsourcing steht für viele die CLOUD auf der Agenda. Kleinere Unternehmen bietet sich die Chance, ihren Nutzen aus diesem Trend zu ziehen. Mit der neuen Cloud-Technologie wird dieses Outsourcing nun auch besonders für kleinere Unternehmen und für die private Nutzung interessant. So jedenfalls sieht es die Branche. Zukünftig liegen die IT-Anwendungen und die Daten in fremder Hand – irgendwo in der Wolke.

 

Klar, dass sich die Blicke der Messebesucher nicht nur in Wolken verfing. Viele andere Trends gab es ebenfalls zu bestaunen: 3-D, Social Media, Smart Grids, Mobile Web, Tablet-PC, e-Personalausweis und auch De-Mail bzw. der E-Postbrief. Es ist erstaunlich, was technisch alles möglich ist. Doch um welchen der Trends wird der Unternehmer bzw. dessen „Otto-Normal-Mitarbeiter“ zukünftig nicht umhin kommen? Welche Technik wird morgen unser (Arbeits-)Leben bestimmen? Und vor allem, wie werden uns die Trends morgen treffen? Wie können Unternehmen diese Trends für sich nutzen?

 

Was für ITK-Fachleute selbstverständlich ist, ist für den zukünftig betroffenen Anwender oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. Die Frage nach dem Sinn bleibt oft unbeantwortet. Wozu brauche ich die Innovationen? Wie erleichtern die Innovationen mein Leben bzw. unseren Geschäftsbetrieb? Welche Vorteile lassen sich für das Unternehmen erschließen? Sich dem technischen Fortschritt zu verweigern, wird vermutlich ins Abseits führen und früher oder später einen hohen Kraftakt bedeuten, die Versäumnisse wieder aufzuholen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Wir sollten uns frühzeitig mit dem auseinandersetzen, was in den kommenden Jahren auf uns zukommt. Wer sich früh damit beschäftigt, Innovationen und technische Entwicklungen zu verstehen, der versetzt sich auch in die Lage, pro:aktiv Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Marktsituation zu erkennen. Wer frühzeitig über das Entwicklungspotenzial nachdenkt, kann auch ausgereifte Produkte / Dienstleistungen anbieten, wenn der Markt reif dafür ist. Wann haben sie sich zum letzten Mal in Ihrem Unternehmen mit den zu erwartenden technischen, gesellschaftlichen und sonstigen Veränderungen auseinandergesetzt?

 

ET: DA03/uf/20110322 

02.03.2011

Der Fluch der Vielfalt

Wie wir täglich der Vielfalt Herr werden können! Ist das nicht ein Wunsch, der tief in uns allen steckt? Wir wollen immer so individuell wie möglich sein, wollen unsere Freiheit in der Produktwahl haben und wollen selbst entscheiden, welches Produkt wir kaufen. Das Produkt soll zu unserem Typ passen, es soll eins sein mit uns, es soll zu unserer ganz speziellen Lebenssituation passen und sich bestenfalls im Zyklus des Lebenslaufs an unsere Veränderungen anpassen können. Unser individueller Bedarf soll durch das von uns gesuchte Produkt möglichst zu 100% abgedeckt werden und wir wollen nur die Kosten zahlen, die den von uns benötigten und verbrauchten Leistungen entsprechen.

 

Wir fühlen einen Bedarf und wissen, dass die Leistung / das Produkt etwas kostet. Wir wollen den Kaufvorgang abschließen mit dem Gefühl, dass die eingekaufte Leistung / das eingekaufte Produkt den zu zahlenden Preis Wert ist.

 

Aber immer häufiger stehen wir vor dem Problem, dass wir uns mit Hintergrundwissen zum Produkt / zur Leistung auseinander-setzen müssen, bevor wir eine Entscheidung für ein Produkt / eine Leistung treffen können. Unterschiede sind meist kleine (technische) Details, deren Wertigkeit und Tragweite wir aufgrund mangelnder Kenntnisse kaum abschätzen können. Wie können wir da eine Entscheidung treffen? Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Was nun, wenn ich den falschen Telekommunikationsanbieter oder den falschen Tarif auswähle? Ist nach Abschluss des Versicherungsvertrags wirklich das Risiko wie gewünscht abgedeckt? Erfüllt der neue PC wirklich die Voraussetzungen für meine Multimedia-/Heimkino-Interessen? Um alleine eine richtige Bewertung treffen zu können, müssten wir in vielen Entscheidungssituationen vorhalten. Wir wissen, dass sich das Fachwissen vervielfältigt – wie sollen wir mit unserem Wissen mit dieser Entwicklung Schritt halten? Ein guter Grund am täglichen Leben zu verzweifeln.

 

Beispiel Telefonie: Ein Blick in den Tarifvergleich (nur eines Anbieters) zeigt Ihnen die subjektiv gefühlte unendliche Bandbreite des Angebots, wo für jeden Bedarf das richtige Produktmodul bzw. Leistungsmerkmal angeboten wird. Die Details sind alle im Kleingedruckten versteckt (haben Sie mal versucht, in der TV-Werbung das kurzfristig eingeblendete Kleingedruckte zu lesen und zu verstehen?). Es taucht bei der Auswahl ein neues Alltagsproblem auf: Was will ich überhaupt? Sie stehen vor der Herausforderung, Ihren eigenen Bedarf entsprechend der Angebotsmerkmale erst einmal zu definieren bzw. zu konkretisieren (bislang war alles nur ein gefühlter Bedarf). Die abgeforderten Kriterien der Anbieter entsprechen aber nicht der Begriffswelt, in der Sie sich bewegen. Sie verlieren den Überblick angesichts der Sie erschlagenden Angebotsvielfalt.

 

Wir bekommen Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen und uns nach dem Kauf wochen- bzw. monatelang Vorwürfe zu machen. Und wir ahnen schon, dass wir diese Fehlentscheidung nie unseren Bekannten mitteilen werden, um uns nicht als „zu blöde für diese Welt“ zu outen. Der Gedanke, dass unsere Bekannten den Fehlkauf aber ohnehin entdecken werden, schürt unser Angstgefühl vor der Entscheidung. Eigentlich haben wir überhaupt keine Zeit uns dezidiert mit der Thematik und den einzelnen Variationen der Leistung / des Produkts auseinander zu setzen. Also schränken wir nun – zur Reduktion der Komplexität der Angebotsvielfalt – unsere eigenen Anforderungen auf das Mindestmaß ein. Mit ein bisschen gutem Zureden, dass das Produkt / die Leistung, die wir nun beabsichtigen zu kaufen, unseren Mindestansprüchen genügt und auch im Preis-/Leistungsverhältnis absolut akzeptabel ist, reden wir uns so lange ein, dass wir einen guten Kauf tätigen – eventuell ein Schnäppchen gar - bis wir selber daran glauben und uns sicher sind, darüber ganz offensiv unsere Bekannten zu informieren.

 

Aber haben wir nun das, was unserem Bedarf entspricht, tatsächlich bekommen?

 

Finden wir nicht auch in unserem Arbeitsalltag Analogien? Wer hilft uns da, die Orientierung zu behalten? Sicherlich können Vergleichsportale Hilfe bieten – aber sind diese „Maschinen“ vertrauenswürdig und objektiv? Wer ist die neutrale Instanz, die uns sagt, was besser oder was weniger gut in unserer Situation ist? Für viele Bereiche des (Arbeits-)Lebens benötigen wir immer mehr Spezialwissen, um unsere Orientierung abzusichern. Ein breites Feld für neue Geschäftsideen?

 

Wie sieht es mit den Produkten und Leistungen Ihres Unternehmens aus? Wie gehen Sie pro:aktiv damit um, Ihre Produkte für Kunden vergleichbar und leicht handhabbar zu gestalten? Überprüfen Sie Ihre Angebote auf Verständlichkeit? Wie einfach ist der Zugang zu Ihren Produkten in einer Zeit zunehmender Komplexität? Berücksichtigen Sie neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung?

 

ET: DA02/uf/20110302

07.02.2011

Zuchterfolg: Siegertypen für die Wirtschaft

Wo Allerorten der Fachkräftemangel beklagt wird – es scheint bei uns in Deutschland gerade IN zu sein, in dieses Horn zu stoßen – bemerken viele gar nicht, wie andere Nationen mit Blick nach vorne Lösungen anbieten und geradezu an uns vorbei preschen.

 

Während unsere Politiker sich in Gewissensdiskussionen zur PID verlieren, die der Bürger in ihrer Spezialität gar nicht nachvollziehen geschweige denn verstehen kann (hoffentlich verstehen die Politiker, worüber sie diskutieren) zeigen andere, wie Siegertypen gezüchtet werden.

 

Hier sollten wir mal genau hinschauen, um Lösungen für den Fachkräftemangel zu finden: Der weitsichtige, moderne Unternehmer holt sich eine chinesische Au Pair für die Erziehung der Kinder. Denn Chinesinnen wissen, worauf es ankommt: Strenge, Disziplin, Ausdauer, Druck und die richtige Sanktionierung wie zum Beispiel der Entzug von Speis und Trank. Erziehungsziel: Perfektes Funktionieren. Wer die harte Schule der chinesischen Erziehung durchlaufen hat, der wird zum Siegertypen – und findet nach langer Tortur vielleicht sogar Spaß an etwas, was er gut beherrscht. Wie es geht, beschreibt Amy Chua, eine amerikanische Autorin mit chinesischen Wurzeln, die es in ihrem eigentlichen Berufsleben mit den chinesischen Tugenden zur Jura-Professorin in Yale gebracht hat.

 

Aber führt die von Amy Chua aufgezeigte chinesische Erziehungsphilosophie, die ihre eigenen zwei Töchter „genießen“ durften, zu den Fachkräfte-Persönlichkeiten, nach denen unsere Wirtschaft sucht? Wie lernen Chinesen eigenverantwortliches Handeln? Woher kommt die Neugier, die einen aus dem eigenen Interesse heraus antreibt, etwas auszuprobieren, zu tüfteln und dabei auch mal Irrwege zu gehen und Fehler zu machen? Führen Drill und Pauken dazu, dass wir komplexe Sachverhalte durchdringen und begreifen können? Sind Querdenken und Vernetzung von scheinbar nicht zusammenhängendem Wissen Ergebnisse einer Erziehung strengsten Gehorsams?

 

Welche Eigenschaften sind uns an unseren Fachkräften wichtig? Welche Typen sind die Siegertypen für unsere Unternehmen? 

 

Literatur zu diesem Denkanstoß:
Amy Chua: Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte, Nagel & Kimche, 2011, 256 S., 19,90 €

 

ET: DA01/uf/20110207

24.01.2011

Der Countdown beginnt.
Am Mittwoch geht es los. Mit den PRO:FIT.MACHER Denkanstößen.

20.01.2011
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Am 26. Januar sollen die PRO:FIT.MACHER Denkanstöße starten.

 

 

Unser  Leistungsangebot für Sie auf einen Blick:
Ihr PRO:FIT

Hier können Sie uns näher kennenlernen:
Ursula Liphardt

Uwe Fischer